unsere gemeinsame Zeit bei Radio Luxembourg liegt viele Jahre zurück! Wir “jungen Moderatoren” durften uns dort mit und in immer neuen Sendungen ausprobieren. Diese Chance haben junge Moderatoren heute gar nicht mehr, denn dem deutschen Fernsehen fehlt die Fläche für den Nachwuchs. Das bestätigen mir alle jungen Moderatoren, die ich trainiere. Es gibt keine Daily Talks, kein Musikfernsehen mehr und Sendeplätze mit Moderation sind rar. Seit gestern stellst du deine verbleibende Sendezeit Menschen mit außergewöhnlichen Träumen, Visionen, Projekten zur Verfügung. Dieses neue Konzept erreichte dann gestern leider einen neuen Quotentiefpunkt! Deshalb hier meine Idee: Gib jungen Moderatoren für die verbleibende Restzeit eine Chance, sich auszuprobieren! Und zwar gleich ab morgen. Ich hätte eine ganze Liste mit Namen für dich. Ihnen erfüllst du damit einen Traum, und vielleicht bedanken sie sich dafür bei der ARD bald schon mit einer Traumquote. Deine Biggi
Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf, ihr seid toll. Aber nehmt es uns nicht übel: Im Alleingang könnt auch ihr nicht das deutsche Fernsehen verjüngen. Diesen Eindruck bekommt man zwar, wenn auf Branchengipfeln seit zwei Jahren alle Diskussionen über Nachwuchssorgen im deutschen Fernsehen spätestens dann zum Erliegen kommen, wenn der Erfolg von Joko & Klaas als angeblich ultimatives Gegenbeispiel eingebracht wird. Doch wir haben ein Problem, ein sehr akutes. Dem deutschen Fernsehen fehlt die Fläche für den Nachwuchs. Eine ganze Generation heutiger TV-Moderatoren fing mal mit DailyTalks oder Musikfernsehen an. Beides jedoch gibt es nicht mehr. Der Beruf des Moderator scheint in weiten Teilen des TV-Programms ausgestorben zu sein. Zwischenzeitlich glaubte man zwar die Lösung gefunden zu haben und gab jedem Comedian, bei dem auch nur drei Zuschauer lachten, eine eigene Show. Doch auf Dauer lassen sich so auch nicht viele Moderationstalente finden. Der Mangel an Nachwuchs sorgt für die heavy rotation der bekannten Gesichter. Um aber neue Gesichter zu finden, muss es auch die Flächen dafür geben. Ja, DWDL, das stimmt. Und angehende Moderatoren sollten auch ein TV-Training bekommen. Das haben wir damals alle bekommen, heute ist das aus Kostengründen eher die Ausnahme. Und das sollte nicht so sein!
…und die externe Kommunikation im Krankenhaus ist ein Thema, welches für Ärzte und ärztliche Direktoren immer wichtiger wird. Wie geht man mit Medienanfragen um, wie sieht die spezielle Form der Kommunikation in Krisen-Situationen aus? Kenntnisse über die Arbeitsweise von Journalisten sind nicht nur wichtig, sie sind ein entscheidender Baustein, um ersten Krisenanzeichen so früh wie möglich zu erkennen und entsprechende Krisenbewältigungsstrategien auszuarbeiten. Zu diesem Themenbereich freue ich mich über die Zusammenarbeit mit dem mibeg-Institut Medizin und auf das bereits zweite Seminar, welches in dieser Woche stattfindet.